Schnittstellenprogrammierung in der Praxis: Von MHM zu WordPress
- Johanna Tas
- 21. Apr.
- 2 Min. Lesezeit
Schnittstellen klingen oft erstmal technisch – sind aber in der Praxis vor allem eins: die Grundlage dafür, dass Prozesse wirklich funktionieren.
In einem meiner letzten Projekte habe ich eine komplette Schnittstellenintegration von MHM zu WordPress umgesetzt – von der technischen Logik bis hin zur visuellen Darstellung auf der Website.

Ausgangssituation
Der Kunde hatte ein umfangreiches Karriereangebot mit:
drei großen Bereichen: gewerblich, technisch, kaufmännisch
einem separaten Azubi-Portal
dauerhaft mindestens 30 offenen Stellen, die regelmäßig wechseln
einem Stellenportal mit Filtern wie:
Standort
Erfahrungslevel
Fachrichtung
Anstellungsart
Die Herausforderung:Diese Daten sollten automatisiert aus MHM übernommen und strukturiert, sauber und nutzerfreundlich in WordPress dargestellt werden.
Die Umsetzung
Die Aufgabe war zweigeteilt:
1. Technische Schnittstelle
Anbindung und Verarbeitung der Daten aus MHM
Aufbereitung der Jobdaten in eine sinnvolle Struktur
Logische Verknüpfung aller relevanten Inhalte (z. B. Kategorien, Filter, Details)
2. Darstellung in WordPress (WPBakery)
Aufbau der Seitenstruktur im CMS
Dynamische Ausgabe der Inhalte
Umsetzung der Filterlogik für das Stellenportal
Sicherstellen, dass alles für den Kunden später einfach pflegbar bleibt
Die größten Herausforderungen
Was auf dem Papier erstmal klar klingt, war in der Umsetzung an einigen Stellen ziemlich komplex:
1. Datenlogik & VerknüpfungenDie größte Herausforderung war es, die Inhalte aus MHM korrekt miteinander zu verknüpfen.Welche Stelle gehört zu welchem Bereich? Welche Filter greifen wann?Hier musste die Struktur sauber durchdacht und technisch exakt umgesetzt werden.
2. Datenaufbereitung für die WebsiteDie Rohdaten waren nicht direkt „website-ready“.Sie mussten so transformiert werden, dass sie:
logisch aufgebaut sind
sauber gefiltert werden können
und gleichzeitig performen
3. Umsetzung im CMS (WPBakery)WordPress ist flexibel – aber genau das kann auch komplex werden.Die Herausforderung war hier:
alles dynamisch abzubilden
gleichzeitig aber so aufzubauen, dass der Kunde später ohne Entwickler arbeiten kann
Was wir daraus gelernt haben
Solche Projekte zeigen ziemlich klar:
Eine gute Schnittstelle ist nicht nur Technik, sondern Strukturdenken
Daten müssen nicht nur übertragen, sondern verstanden und sinnvoll aufgebaut werden
Die beste Lösung ist immer die, die am Ende auch für den Kunden funktioniert – nicht nur für Entwickler
Fazit
Die Schnittstellenprogrammierung war hier nicht nur ein „Datenimport“, sondern die Basis für ein funktionierendes Karriereportal.
Vom ersten Datensatz bis zur fertigen Darstellung auf der Website ging es darum, Komplexität zu reduzieren und nutzbar zu machen – für Bewerber genauso wie für den Kunden im Backend.


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